Was ist schon typisch für Mädchen und Burschen?

Mehr Chancen in der Berufswahl!

Blick über den Tellerrand

Typische Berufe für Mädchen und Burschen halten sich in vielen Köpfen nach wie vor hartnäckig. Aber warum eigentlich? Schließlich macht es keinen Unterschied, für welchen Beruf Jugendliche sich entscheiden – solange sie Freude daran haben und ihre Interessen und Talente entfalten können.

Es geht um Fähigkeiten

Ausgangspunkt für die berufliche Orientierung junger Menschen sollten nicht vorgegebene Denkmuster sein, sondern die persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Unser Motto: Augen öffnen, Blickwinkel erweitern und ruhig auch mal anders denken – sowohl bei den Betrieben als auch bei den Jugendlichen.

Bei 200 Prozent Chancen werden Jugendliche angeregt, sich aktiv damit auseinanderzusetzen, welche Vielfalt an Berufen ihnen eigentlich zur Verfügung steht. Sie haben die Möglichkeit, sich Inspiration für Berufsbilder zu holen, die sie bislang vielleicht noch gar nicht für sich in Betracht gezogen haben. Ganz nach dem Motto: Hey, es gibt so viel mehr, als du ursprünglich dachtest!

Für Jugendliche:

Wie offen bist du in der Berufswahl?

Deine Chance, dein Job, dein Leben.

Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum man in manchen Berufen hauptsächlich Mädels und in anderen vorwiegend Burschen findet? Ganz ehrlich: Wir auch! Andererseits ist es auch kein Wunder – schließlich wurde uns jahrzehntelang nichts anderes vorgelebt. Die Frage ist nun: Schließt du vielleicht schon von vornherein mögliche Berufe aus? Einfach, weil du bisher keine Berührungspunkte mit ihnen hattest? Verständlich. Aber vielleicht ist es gerade deshalb jetzt an der Zeit, gesellschaftliche Grenzen zu sprengen, deinen Blickwinkel zu erweitern und offen an die Ausbildungswahl heranzugehen. Mach einfach dein Ding, es gibt mehr als du glaubst! Denn: Was ist heutzutage noch typisch?!

Für Betriebe:

Wollen Sie auch mehr Lehrlinge?

Erste Betriebe haben sehr positive Erfahrungen mit der Ausbildung von Mädchen in typischen Burschenberufen und umgekehrt in der Ausbildung von Burschen in typischen Mädchenberufen. Wenn Sie auch von diesem Trend profitieren möchten, sind sie bei uns richtig. Das durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Arbeit geförderte Projekt, unterstützt Betriebe bei der Suche nach Lehrlingen, die beiden Seiten eine Chance geben möchten. Ihr Vorteil – es gibt auf einen Schlag doppelt so viele talentierte Jugendliche, die sie ansprechen können, wie bisher. Vielleicht haben Sie in diesem Bereich auch schon entsprechende Erfahrung.
Ob so oder so, bei Interesse unterstützen wir Sie mit zahlreichen Marketingmaßnahmen bei der Personalsuche.

Folgende Vorteile haben Sie…

  • Zugang zum Lehrlingsnetzwerk
  • Präsentation bei Bildungs- und Berufsmessen
  • Präsentation bei Schulveranstaltungen
  • Workshops und Seminare für AusbilderInnen und Lehrlinge
  • Erarbeitung und Verleihung eines Gütesiegels
  • Pressearbeit
  • Marketingauftritt auf der projekteigenen Website
  • Das Projekt ist kostenlos

Betriebe, die weiterdenken

Lo

Betriebe

verraten uns ihre Meinungen

Manuela Siegl

VOSSEN

„Der „Mensch“ steht bei VOSSEN im Mittelpunkt. Wir pflegen einen offenen Umgang und eine direkte Kommunikation, welche von Wertschätzung, Vertrauen und Respekt geprägt ist. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Talenten, die sich mit uns weiterentwickeln.“

Brigitte Weber

AT & S

„Als ein Leitbetrieb in der Region ist es uns wichtig, jungen Menschen einen guten Einstieg in das Arbeitsleben zu bieten und ihnen unterschiedliche Möglichkeiten und Berufsfelder aufzuzeigen.“

Christine Richter

Katzbeck

„Wir suchen jährlich Lehrlinge für die Ausbildung zum/r Tischler/in, üblicherweise ein typischer Beruf für Burschen. Durch das Projekt erhoffen wir uns, den Beruf für Mädchen und Burschen gleichermaßen attraktiv zu präsentieren und das Interesse an einer Lehrstelle, mit sehr guten Zukunftschancen, zu wecken.“

Birgitta Drexler

Reiters Reserve

„Das Entscheidende sind die Menschen. Wir arbeiten mit Selbstbewusstsein daran immer besser zu werden. Wir leben unsere Vision von einem würdevollen, harmonischen Miteinander. Zukunfts- und talentorientierte Ausbildung ist uns eine Herzensangelegenheit. Werde Teil der Reiters-Familie!“

Über das Projekt

Das Projekt „200 Prozent Chancen“ soll dem Fachkräftemangel durch einen Unternehmensverbund aus Betrieben des Burgenlandes und der Steiermark entgegenwirken.

Hauptaugenmerk liegt dabei zum einen darauf, ein Unternehmensnetzwerk aus Betrieben aufzubauen, die untypischer Lehrlinge ausbilden: Burschen sollen in Mädchendominierten Lehrberufen eine Chance bekommen und umgekehrt.

Zum anderen sollen Jugendliche für das Thema Lehre sensibilisiert werden und eine Lehrstelle in der Region annehmen.

FAQ‘s

Häufig gestellte Fragen
Wie können wir als Betrieb Teil des Betriebsnetzwerkes werden?
Wenn Sie die Projektidee spannend finden und das Thema aktiv in ihre Lehrlingsausbildung aufnehmen möchten, stehen wir gerne für ein Erstgespräch zur Verfügung. Bei diesem Ersttermin, der persönlich oder online stattfindet, wird das Projekt im Detail besprochen. Kontakt: Maria Seitz (maria.seitz@qua.or.at oder 0664 41 79 816).
Was kostet es uns als Betrieb, Teil des Betriebsnetzwerkes zu sein?
Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie vom Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend im Rahmen der „Projektförderung Lehre“ gefördert.
Was müssen wir als Betrieb zum Projekt beitragen?
Teilnehmende Lehrbetriebe sind dazu aufgefordert, aktiv am Projekt mitzuwirken. Das umfasst die Teilnahme an Veranstaltungen und Aktivitäten, sowie die Teilnahme von Lehrlingen und Ausbilderinnen und Ausbildern an Workshops und dergleichen.
Ich habe Fragen zu einem Lehrberuf. Wer kann mir da weiterhelfen?
Da gibt es zwei Möglichkeiten. Die Ansprechperson des jeweiligen Betriebes beantwortet Dir gerne Deine Fragen. Wende Dich am besten direkt an sie. Gerne helfen aber auch wir Dir weiter.
Ich würde gerne bei einem Lehrbetrieb schnuppern, oder eine Lehre beginnen. Was soll ich am besten machen?
Wende Dich direkt an die Ansprechperson des Betriebes und besprich Dein Anliegen mit ihr. Gerne helfen aber auch wir Dir weiter.

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